c.a.r.e.- Bewegung, Balance und Gestaltung

c.a.r.e.- Bewegung, Balance und Gestaltung

Fortbildung in somatischer entwicklungsbezogenener Pädagogik

c.a.r.e.- Bewegung, Balance und Gestaltung ist eine Fortbildung zur Ausrichtung pädagogischer Arbeit an somatischen Grundkenntnissen im Kontext der menschlichen Entwicklung (Schwerpunkt: Kinder- und Jugendphase).

Im Zentrum von c.a.r.e.- Bewegung, Balance und Gestaltung steht das Verständnis des menschlichen Entwicklungs-prozesses. Durch die Arbeit mit frühkindlichen Reflexen, embryonaler Entwicklung und den Grundlagen der Selbstregulation können dysfunktionale Überlebensstrategien erkannt werden und Teilnehmenden Bewegungsangebote gemacht werden, die funktionale Bewegungsmuster und Resilienz stärken.

In den drei Modulen erlangen die Teilnehmenden eine Expertise über die Entwicklung der Kinder- und Jugendphase und dabei speziell der Neuroplastizität des Gehirns durch Bewegung und Lernen, die Neurochemie (die hormonalen Aspekte) von Wahrnehmung sowie Lebendigkeit und verkörperter Kreativität. Die Module orientieren sich an der menschlichen Entwicklung der Säuglings-, Kinder- und Jugendphase und vertiefen spezifische Inhalte.

Benefit der Fortbildung c.a.r.e.- Bewegung, Balance und Gestaltung

Die Teilnehmenden erlangen ein fundiertes verkörpertes Wissen über den menschlichen Entwicklungsprozess, insbesondere in der Kinder- und Jugendphase. Sie gewinnen ein grundlegendes Wissen altersspezifischer Entwicklungsprozesse basierend auf Erkenntnissen der Neurowissenschaften, Pädagogik, Psychologie und Somatik. Prinzipien der folgenden somatische Methoden fließen ein:

● Feldenkrais Methode
● Body-Mind Centering®
● Authentic Movement
● Improvisation
● Contact Improvisation
● INPP (Neurophysiologische Psychologie)

In den somatischen Methoden werden Inhalte praktisch erfahren. Unterricht beinhaltet sowohl anatomische Informationen, theoretisches Hintergrundwissen, das in Bewegung, in Berührung, in der Gruppe und in Partner*innenarbeit erkundet wird. Die praktischen Anleitungen dienen einem verkörperten Verständnis des Materials. Die Fortbildung führt auch zu einem tieferen, feinen Erleben des eigenen Körpers. Die somatisch-verkörperte Durchdringung der Prinzipien somatischer Ansätze stellt vielmehr die Voraussetzung für deren Weitervermittlung dar.

Die Teilnehmenden erlangen ein entwicklungsbezogenes Grundwissen, das ihre pädagogische Herangehensweise an somatischer Arbeit ausrichtet. Sie erlernen diese in die praktische Vermittlung in eigenen Unterrichtserfahrungen einzubauen. Mit Hilfe von unterschiedlichen Feedbackmethoden verbessern sie ihre unterrichtenden Fähigkeiten. Durch Beobachtungs- und Analysemethoden lernen sie die Teilnehmenden in ihrer Körpersprache zu lesen und den Unterricht dieser Analyse entsprechend auszurichten. Für den Abschluss konzipieren sie eine Unterrichtssequenz, hospitieren in 10 Stunden und absolvieren eine Fallstudie. Die Teilnahme wird nach erfolgreichem Abschluss zertifiziert (Unterricht einer somatischen Stunde, 10 Hospitationen, Fallstudie).

Curriculum der Fortbildung in somatischer entwicklungsbezogener Pädagogik

3 Module à 5 Tage, jeweils von 10:00 Uhr - 17:30 Uhr

Modul 1

06.07. - 11.07.2026 | Embryologie

  • Frühe Prägung
  • Verkörperte Exploration
  • Interaktion von Genetik und Umwelt
  • Somatisches Gedächtnis
  • Pränatale Verbindung
  • Zelluläres Bewusstsein
  • Entwicklung des Nervensystems
  • Bindung
  • Universelle Relevanz
  • Embryologische Entwicklung der Organe, des musko-skelettalen und des urogenitalen Systems

Modul 2

13.07. - 17.07.2026 | Frühkindliche Bewegungsentwicklung

  • Muskeltonus und neuromotorische Entwicklung im ersten Jahr
  • Grundlegende Bewegungssequenzen: Rollen / Nachgeben / Drücken / Greifen / Ziehen
  • Primitive Reflexe und posturale Reflexe
  • Vestibuläre und propriozeptive Grundlagen
  • Gleichgewicht
  • Gehirnentwicklung und visuelle Reifung
  • Bewegungsbeobachtung und funktionale Analyse
  • Konkrete Anwendungen, Fallbeispiele und Kontexte
  • Einstimmung und interaktive Regulation

Modul 3

28.09. - 02.10.2026 | Selbst werden

  • Entwicklung des Selbst Bewegung, Spiel und Imagination
  • Autonomie und Beziehung – Ich und Andere, IchAndere
  • Entwicklung des Selbst und die Verbindung zur Sprachentwicklung 
  • Sensorische Integration und Körperbewusstsein
  • Berührung zur Förderung von Selbstwahrnehmung und emotionaler Sicherheit
  • Entwicklung von Neugierverhalten und Kreativität 
  • Bewegung und Kreativität als Mittel der Selbstentfaltung
  • Bindung und Bindungsverhalten
  • Entwicklung von Empathie – vom Ich zum Wir

 

Im Zentrum von C.A.R.E. steht das Verständnis des menschlichen Entwicklungsprozesses. Durch die Arbeit mit embryonaler Entwicklung, frühkindlichen Reflexen, und den Grundlagen der Selbstregulation können sie dysfunktionale Überlebensstrategien erkennen und Teilnehmenden, Bewegungsangebote machen, die funktionale Bewegungsmuster und Resilienz stärken. 

 

In den drei Modulen erwerben die Teilnehmenden ein vertieftes Verständnis für die menschliche Entwicklung von der embryonalen Phase über die frühe Kindheit bis hin zu späteren Reifungsprozessen. Die Bedeutung von Bewegung, Beziehung und Wahrnehmung für die Neuroplastizität des Gehirns sowie für die Integration sensomotorischer, emotionaler und kognitiver Entwicklungsprozesse werden theoretisch sowie über somatische Differenzierung erlernt.

  • Modul 1 "Die Ursprünge der Erfahrung", zur Embryologie und frühen Entwicklung beleuchtet die vorgeburtlichen Grundlagen von Regulation, Bindung und neuronaler Vernetzung und verdeutlicht, wie frühe Bewegungs- und Beziehungserfahrungen die Basis für Selbstwahrnehmung und Lernfähigkeit legen.
  • Im Modul 2 "Die Bedeutung des menschlichen Entwicklungsprozesses zur frühkindlichen Bewegungsentwicklung" vertiefen die Teilnehmenden ihr Wissen über Tonusregulation, Primitiv- und Stellreflexe, Gleichgewichtssinn, Augen- und Gehirnentwicklung sowie deren Zusammenhang mit schulischen Lernprozessen wie Lesen und Schreiben. Eine differenzierte, wertungsfreie Bewegungsbeobachtung bildet dabei die Grundlage für fachlich fundierte Begleitung und Beratung.
  • Modul 3 "Selbst, Andere und Beziehung" fokussiert die Entwicklung des Selbst in Beziehung. Es verbindet Erkenntnisse aus Bindungsforschung, sensorischer Integration und somatischer Praxis mit Bewegung, Spiel und Kreativität. Die Teilnehmenden erforschen, wie Autonomie, Empathie und soziale Resonanz entstehen und wie durch verkörperte Erfahrungen sichere innere Orientierung, Ausdrucksfähigkeit und Beziehungsfähigkeit gestärkt werden können.

Für wen ist diese Fortbildung?

Die Fortbildung richtet sich an Personen, die in die Weitervermittlung und Anwendung von somatischen Bewegungsangeboten mit einer Spezialisierung auf menschliche Entwicklungsprozesse gehen möchten. Dabei sind insbesondere Fachkräften aus therapeutischen, pädagogischen und sozialen Berufsfeldern angesprochen.

 

Credit: Doherty Lorenza

Ausführliche Seminarinformationen

Die Teilnehmenden erlangen ein fundiertes verkörpertes Wissen über den menschlichen Entwicklungsprozess, insbesondere in der Kinder- und Jugendphase. Sie gewinnen ein grundlegendes Wissen altersspezifischer Entwicklungsprozesse basierend auf Erkenntnissen der Neurowissenschaften, Pädagogik, Psychologie und Somatik.

Somatisches Grundwissen als Fundament der pädagogischen Arbeit

Durch die Arbeit mit frühkindlichen Reflexen, embryonaler Entwicklung und den Grundlagen der Selbstregulation können dysfunktionale Überlebensstrategien erkannt und Teilnehmenden Bewegungsangebote gemacht werden, die funktionale Bewegungsmuster und Resilienz stärken. In den drei Modulen erlangen die Teilnehmenden eine Expertise über die Entwicklung der Kinder- und Jugendphase und dabei speziell der Neuroplastizität des Gehirns durch Bewegung und Lernen, die Neurochemie (die hormonalen Aspekte) von Wahrnehmung sowie Lebendigkeit und verkörperter Kreativität. Jedes der drei Module ist spezifischen Themen gewidmet. Die Module orientieren sich an der menschlichen Entwicklung der Säuglings-, Kinder- und
Jugendphase und vertiefen spezifische Inhalte.

Seminarleiter*innen

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Heike Kuhlmann


www.heikekuhlmann.net

MSME, BMC®-Practitioner, Tänzerin, -pädagogin, Choreografin, MA Performance Studies/Choreography 

Heike interessiert der menschliche Enfaltungsprozess. Dabei geht es ihr nicht nur um die individuelle Entfaltung, sondern wie Menschen sich auf Augenhöhe begegnen können. Strukturelle Bedingungen mit in die somatische Erfahrung hereinzunehmen ist für sie Bedingung für eine Kritische Somatik. Sie begleitet somatische Prozesse in Einzelsitzungen, Kursen, Workshops und Ausbildungen. In ihrer künstlerischen Arbeit sind Aktivismus und Somatik eingewoben. Mehr Informationen auf: www.somatik-tanz-choreographie.dewww.heikekuhlmann.net

 

 

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Adalisa Menghini

Lehrerin, Choreographin, Performerin

Adalisa studierte an der S.N.D.O in Amsterdam, danach absolvierte sie ihren M.A. in Neurophysiologische Psychologie. Sie ist Lehrerin der Feldenkrais Methode. Sie arbeitet mit professionellen und nicht professionellen Tänzern, Kindern und Senioren. Zweimal wurde sie als beste Choreografin der "Giocabriga" nominiert. In Zusammenarbeit mit K. Wickenhäuser, hat sie Performances mit Schulkindern in Museen gebracht. Zweimal haben sie den Preis "Kinder zum Olymp!" gewonnen. Sie unterrichte in der Tanzfabrik, der Somatischen Akademie Berlin und an der Universität der Künste Berlin.

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Ka Rustler

BMC® Teacher, Somatic Movement Educator & Therapist, Choreographin und Performerin

Ka Rustler erforscht und analysiert seit über 30 Jahren somatische Praxen und deren Verkörperung in Bewegung, Choreographie und Therapie. Sie performt mit Pionieren der Improvisation und übt als Organisatorin von ECITE und CI Festivals sowie künstlerisches Mitglied der Tanzfabrik Berlin entscheidenden Einfluss auf die somatische Praxis in der Tanzausbildung aus. Ihre künstlerischen Projekte wurden auf Tanz- und Theaterfestivals in Europa, Mexiko, Russland, Japan und den USA gezeigt. Sie unterrichtet international, konzipiert Ausbildungscurricula an privaten sowie staatlichen Institutionen und integriert die neuesten Erkenntnisse der Neuro- und Wahrnehmungswissenschaften. An der Somatischen Akademie unterrichtet sie in der Fortbildung somatische Begleitung & Arbeit mit Kindern. 

Kosten

2300€

Anmeldeinformationen

Zeiten
täglich von 10:00 - 17:30
Veranstaltungsort
Berlin
Somatische Akademie Berlin
Paul-Lincke-Ufer 30
10999 Berlin | side building
1st backyard
4th floor
Preise
  • Full Price: 2300.00 EUR
Zahlung Banküberweisung, PayPal
Hinweise

Diese Fortbildung ist förderfähig mit KOMPASS (Kompakte Hilfe für Solo-Selbstständige) als Programm des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales. Es unterstützt Solo-Selbstständige, sich krisenfest und zukunftssicher durch weitere Qualifizierungen aufzustellen. Prüfe bitte zuerst, ob die KOMPASS-Förderung für dich möglich ist. >> Checkliste

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Interessierte Solo-Selbständige dürfen sich an eine der hier aufgeführten Anlaufstellen wenden, um die Förderung zu beantragen.

>> Anlaufstellen der KOMPASS Förderung

Alle wichtigen Informationen zur KOMPASS Förderung sind hier zusammengestellt.

>> Förderrichtlinie zum ESF-Plus Programm Kompakte Hilfe für Solo-Selbständige "KOMPASS"

Meldet euch sehr gern per E-Mail, wenn das für euch in Frage kommt. Dann senden wir euch die benötigten Unterlagen unserer Programme zur Antragstellung bei einer Anlaufstelle zu.

Foto von: Doherty Lorenza

Lehrer

Heike Kuhlmann
Adalisa Menghini
Ka Rustler

Daten & Kosten

Kurskosten
  • Full Price 2300.00 EUR
ZahlungBanküberweisung, PayPal
VeranstaltungsortBerlin
Somatische Akademie Berlin
Paul-Lincke-Ufer 30
10999 Berlin | side building
1st backyard
4th floor