
c.a.r.e - ein somatischer Ansatz für Kreativität, Bindung, Bildung und Resilienz - Verkörperte Kreativität
DE+EN | 5-Tage Workshop c.a.r.e
Imagination und Ausdruck
Kreativität beginnt dort, wo wir aufhören zu funktionieren – und beginnen zu fühlen, zu staunen, zu gestalten. Dieses Modul lädt ein in eine lebendige Erforschung von Kreativität – als verkörperter, transformierender und praktischer Prozess, als gelebte, atmende Praxis. In einem sicheren Raum erforschen wir Bewegungsformen, Wahrnehmungstechniken und Ausdruckswege, die Zugang zur inneren Quelle der Gestaltung eröffnen – auch im professionellen Kontext.
Es bietet konkrete Werkzeuge und erfahrungsbasierte Methoden, um die Verbindung zwischen Wahrnehmung, Bewegung und Ausdruck zu vertiefen – mit Bezug zu Kommunikation, Führung, Bildung, Therapie und künstlerischer Praxis.
Wir stellen uns grundlegende Fragen:
Wie erschaffen wir unsere Bewegungen, Räume und Beziehungen mit Leichtigkeit und Präsenz?
Wie bleiben wir stabil und zugleich flexibel, wenn sich äußere Umstände verändern?
Indem Teilnehmende sich selbst als lebendig, handlungsfähig und präsent im eigenen Körper erfahren, entwickeln sie die innere Verfassung, die für kreatives und mutiges Handeln in komplexen Systemen notwendig ist. Ob im Klassenzimmer, im Therapieraum oder in der Führung – dort, wo echte Präsenz und Lebendigkeit gefragt sind, entsteht Gestaltungskraft. Dieses Modul unterstützt Fachpersonen darin, andere ganzheitlich, kreativ und achtsam zu begleiten – während sie zugleich in ihrer eigenen Inspiration und Kraft verwurzelt bleiben.
Schlüsselthemen des Moduls:
- Kreativität als transformierender Prozess
- Vom Impuls zur greifbaren Ausdrucksform
- Somatische Werkzeuge für Imagination und Bewegung
- Kreative Führung in Therapie, Bildung und Gruppenarbeit
- Stabilität und Flexibilität in dynamischen Kontexten
- Verbindung von Wahrnehmung, Bewegung und Ausdruck
- Lebendigkeit und Selbstwirksamkeit in kreativen Prozessen
- Ganzheitliche Begleitung in professionellen Rollen
- Kreativität erhalten und kultivieren in komplexen Systemen
Dieser Workshop ist zugleich ein Modul der zertifizierten Ausbildung c.a.r.e - ein somatischer entwicklungsbezogener Ansatz für kreativität, Bindung, Bildung und Resilienz
Ausführliche Seminarinformationen
c.a.r.e – ein somatischer entwicklungsbezogener Ansatz für Kreativität, Bindung, Bildung und Resilienz
c.a.r.e. steht für Creativity, Attachment, Resilience und Education (Kreativität, Bindung, Resilienz und Bildung). Die Fürsorge für sich selbst und andere bildet eine wesentliche Grundlage für die Beziehung zu sich selbst und zu Mitmenschen.
In unserer Ausbildung vermitteln wir fundiertes Wissen aus Neurowissenschaften, Pädagogik, Psychologie und Somatik über die Grundlagen menschlichen Zusammenlebens – insbesondere über die menschliche Entwicklung. Diese Erkenntnisse möchten wir sowohl Fachkräften aus therapeutischen, pädagogischen und sozialen Berufsfeldern für ihren Arbeitsalltag an die Hand geben als auch Impulse für die persönliche Weiterentwicklung setzen.
Das c.a.r.e.-Programm zielt darauf ab, die Selbstwahrnehmung zu schulen und die persönliche Resilienz zu stärken – denn nur so kann ein unterstützendes Beziehungsfeld zu anderen entstehen. Statt retraumatisierende Erinnerungen erneut zu durchleben, hilft c.a.r.e. den Teilnehmenden zu verstehen, wie die Vergangenheit das Nervensystem und das Selbstbild prägt. Durch die Arbeit mit frühkindlichen Reflexen, embryonaler Entwicklung und den Grundlagen der Selbstregulation werden dysfunktionale Überlebensstrategien erkannt und neue Ressourcen für Stabilität und Wohlbefinden aufgebaut. Dafür verbindet c.a.r.e. innovative somatische Ansätze mit neurowissenschaftlichen Erkenntnissen sowie Bindungs- und Entwicklungstheorien.
Das Programm stärkt einerseits die Fähigkeit, andere ressourcen- und bindungsorientiert zu begleiten, und lädt gleichzeitig zur Reflexion eigener Verhaltensmuster ein. Durch das Beobachten und Verstehen der Wechselwirkung von Bewegung und nonverbaler Kommunikation befähigt c.a.r.e. die Teilnehmenden, diese Prinzipien in ihre berufliche und private Praxis zu integrieren.
Worin liegt der Mehrwert in der Teilnahme?
- Verstehen, wie unser physiologisches und emotionales System miteinander verbunden ist.
- Wege erlernen, um das eigene emotionale, mentale und körperliche Wohlbefinden zu stärken.
- Erkenntnisse darüber gewinnen, wie ihr anderen - insbesondere Kindern und Jugendlichen - zu mehr Körperbewusstsein und emotionaler Regulation verhelfen können.
Ziele der Ausbildung sind
- die elementare Grundzüge der Persönlichkeitsentwicklung zu kennen
- die tiefgreifenden wechselseitigen Verflechtungen zwischen den nonverbalen und verbalen Dimensionen des Bewusstseins zu erkennen
- somatisches und theoretisches Verständnis der stattfindenden Entwicklungs- und Lernprozesse zu erlangen
- die Bedeutung der Interaktion/ dem zwischenmenschlichen emotionalem Austausch für die Persönlichkeitsentwicklung zu verstehen und in den Kontakt mit einfliessen zu lassen
- Ablauf von Lernprozessen physiologisch und emotional verstehen
- die Aufgabe und Entwicklung des Gehirns als Schaltstelle bei der Persönlichkeitsentwicklung zu begreifen
- unterschiedliche Entwicklungsaspekte der verschiedenen Interessensgruppen erkennen
- somatische Herangehensweisen und Methoden in die Arbeit mit Kindern zu integrieren
- Bedeutung, Gewichtung und Grundlagen der Kommunikation mit den Fürsorgenden
- Entwicklungs- und Lernschwierigkeiten/ Blockaden erkennen zu können
Die Ausbildung vermittelt (befähigt)
- für verschiedene Altersgruppen spielerisch- somatische Bewegungsangebote entwickeln zu können, die die Persönlichkeitsentwicklung der Kinder unterstützen
- die “präverbale Sprache”, d.h. Kindheitsbewegungsentwicklung und Reflexe spielerisch in verschiedenen Kontexten einbauen zu können
- persistierende Primitivreflexe erkennen zu können und zu verstehen, wie diese die Bewegungsentwicklung beeinflussen und dann mögliche Veränderungen invozieren
- Kompensationen zu erkennen
- Unterstützungsmöglichkeiten für Entwicklungs- und Lernschwierigkeiten/ Blockaden finden bzw. entwickeln zu können
- eine wertschätzende, anerkennende und achtsame Atmosphäre als Lern- und Spielort zu schaffen
Curriculum
Modul 1 | 06.07. - 11.07.2026 | Embryologie
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Modul 2 | 13.07. - 17.07.2026 | Frühkindliche Bewegungsentwicklung
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Modul 3 | 28.09. - 02.10.2026 | Selbst – Andere* und die Interaktion
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Modul 4 | 04.01. - 08.01.2027 | Verkörperte Transformation
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Modul 5 | 29.03.-02.04.2026 | Motivation, Verbindung und Lebendigkeit
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Modul 6 | 03.05.-08.05.2027 | Verkörperte Kreativität
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Seminarleiter*innen

Heike Kuhlmann
www.heikekuhlmann.net
MSME, BMC®-Practitioner, Tänzerin, -pädagogin, Choreografin, MA Performance Studies/Choreography
Heike interessiert der menschliche Enfaltungsprozess. Dabei geht es ihr nicht nur um die individuelle Entfaltung, sondern wie Menschen sich auf Augenhöhe begegnen können. Strukturelle Bedingungen mit in die somatische Erfahrung hereinzunehmen ist für sie Bedingung für eine Kritische Somatik. Sie begleitet somatische Prozesse in Einzelsitzungen, Kursen, Workshops und Ausbildungen. In ihrer künstlerischen Arbeit sind Aktivismus und Somatik eingewoben. Mehr Informationen auf: www.somatik-tanz-choreographie.de, www.heikekuhlmann.net

Adalisa Menghini
Lehrerin, Choreographin, Performerin
Adalisa studierte an der S.N.D.O in Amsterdam, danach absolvierte sie ihren M.A. in Neurophysiologische Psychologie. Sie ist Lehrerin der Feldenkrais Methode. Sie arbeitet mit professionellen und nicht professionellen Tänzern, Kindern und Senioren. Zweimal wurde sie als beste Choreografin der "Giocabriga" nominiert. In Zusammenarbeit mit K. Wickenhäuser, hat sie Performances mit Schulkindern in Museen gebracht. Zweimal haben sie den Preis "Kinder zum Olymp!" gewonnen. Sie unterrichte in der Tanzfabrik, der Somatischen Akademie Berlin und an der Universität der Künste Berlin.

Ka Rustler
BMC® Teacher, Somatic Movement Educator & Therapist, Choreographin und Performerin.
Ka Rustler erforscht und analysiert seit über 30 Jahren somatische Praxen und deren Verkörperung in Bewegung, Choreographie und Therapie. Sie performt mit Pionieren der Improvisation und übt als Organisatorin von ECITE und CI Festivals sowie künstlerisches Mitglied der Tanzfabrik Berlin entscheidenden Einfluss auf die somatische Praxis in der Tanzausbildung aus. Ihre künstlerischen Projekte wurden auf Tanz- und Theaterfestivals in Europa, Mexiko, Russland, Japan und den USA gezeigt. Sie unterrichtet international, konzipiert Ausbildungscurricula an privaten sowie staatlichen Institutionen und integriert die neuesten Erkenntnisse der Neuro- und Wahrnehmungswissenschaften. An der Somatischen Akademie unterrichtet sie in der Fortbildung somatische Begleitung & Arbeit mit Kindern.
Kosten
Kosten
Einzelbuchung als Workshop
690€
Gesamte C.A.R.E Ausbildung (200h)
3680€ + Zertifikat 200€
Bezahlung ist auch in Raten möglich.
Daten
30.03.-03.04.2026 | Montag-Freitag | 10:00 Uhr - 17:30 Uhr
Curriculum der gesamten Ausbildung c.a.r.e (200h)
Modul 1 | tba 2026 | Embryologie |
Modul 2 | tba 2027 | Frühkindliche Bewegungsentwicklung |
Modul 3 | tba 2027 | Selbst werden |
Modul 4 | tba 2027 | Verkörperte Transformation |
Modul 5 | 31.01.-04.02.2026 | Motivation, Verbindung und Lebendigkeit |
Modul 6 | 30.03.-03.04.2026 | Verkörperte Kreativität |
Anmeldeinformationen
BerlinSomatische Akademie Berlin
Paul-Lincke-Ufer 30
10999 Berlin | side building
1st backyard
4th floor
- Full Price: 690.00 EUR