Boden: Halt in der Veränderlichkeit - Veränderlichkeit im Halt

Continuum Kurs - Boden: Halt in der Veränderlichkeit - Veränderlichkeit im Halt

laufender Continuum Kurs

An diesem Abend erforschen wir die Wechselwirkungen zwischen Halt und Veränderung durch unsere Beziehung zum Boden, zur Schwerkraft und zur gleichzeitigen Ganzkörperlichkeit. Vom Boden und vom Körper ausgehende Impulse aufnehmen und integrieren zu können ist sowohl Grundlage als auch immer wieder neuer Nähr- und Inspirationsboden jeder fortgeschrittenen Exploration.

Ausführliche Seminarinformationen

Die Stärke von Continuum liegt in seiner radikalen Entschleunigung. Es revolutioniert unser körperliches (Er-)Leben – wir SIND Bewegung! Mit der Aufmerksamkeit auf organische, flüssige Bewegungsabläufe wird der ganze Organismus zu innerer Kommunikation und Resonanz angeregt. Tiefes Spüren aktiviert zelluläres Körperwissen.

Eine typische Continuumstunde nutzt Atem, Tonvibration, - minimale und vernetzende Bewegungen in den verschiedensten Winkeln zur Schwerkraft. Durch Verlangsamung finden wir unseren inneren Rhythmus und entdecken Empfindungen und Gefühle, die unter der Alltagswahrnehmung liegen. 

Bedeutung hat Continuum in der Selbstregulation (Gesundheit/Stress/Immunsystem), Selbstwahrnehmung (allgemeines, erhebendes Lebensgefühl/Persönlichkeitsentwicklung/Beziehungen), kreativem Ausdruck (dem Eigenen vertrauen/Authentizität).   

Bereits stattgefundene Klassen 2019: 

28.November - Zum Jahresausklang; Für die Vielfalt des Lebens

In uns steckt ein beträchtliches Bio- und Spezienerbe – die Erfahrung unzähliger Arten und Leben über immense Zeiträume hat dazu beigetragen, dass wir uns in unserer Existenz wiederfinden können. Dieser Abend versucht eine Art körperliche Wertschätzung und Verneigung hin zu dieser unserer Vergangenheit und steht somit auch im Zeichen des durch uns verursachten Massenaussterbens. Was möchte sich in diesem Kontext in uns weiter entfalten? Welche Visionen entstehen?

30.Oktober - Grundvertrauen durch Bewegungs- und Raumerfahrung stärken 

Durch bewusste Bewegungsempfindungen werden Räume erleb- und erfahrbar – im Innen wie im Außen, im Kleinen wie im Großen. Raumerfahrung transzendiert die Erfahrung einzelner Abstände. Raumerfahrung erschließt Gleichzeitigkeit und Gleichzeitigkeit wiederum katalysiert eine Veränderung unseres Gesamtzustandes. Grundvertrauen ist eine Facette dieses Zustandes.

25. September - Querverbindungen

Die emotionale Unterstützung, die durch die Wahrnehmung des Bodens erfahren werden kann, wirkt auch in unsere Aufrichtung und Haltung hinein. Dabei spielen die Gewebeschichten, die unseren Körper horizontal vernetzen (zum Bsp. Fußsohlen, Beckenboden, Zwerchfell oder Schädeldach) eine wesentliche Rolle. In diesem Monat beschäftigen wir uns mit den sogenannten Diaphragmen, mit ihrem Zusammenspiel und dem Beitrag, den sie in unserem Anliegen leisten, Angebundenheit und Verkörperung zu kultivieren.

27. Juni 2019 - Durchlässigkeit und Selbstregulation für die Wirbelsäule

Haltungs- und Bewegungsgewohnheiten, Ver- oder Entspannungen sowie die Erfahrung unserer Auf- und Ausrichtung haben oft einen Bezug zu unserer vertikalen Mitte. An diesem Abend erforschen wir unsere Durchlässigkeit vom Nacken bis zum Steiß und vom Gaumen bis zum Perineum. Wir geben uns Raum und Zeit, von dort ausgelöste, selbstregulative Bewegungsprozesse zuzulassen und auf unser restliches Sein wirken zu lassen.


22. Mai 2019 - Inte(r)gration: Herz, Tentakeln, Boden & Raum

So wie wir digitale Bilder in Pixel auflösen und wieder neu zusammensetzen können, so kann Continuum auf poetische und spürend, transrationale Weise Themen und Bilder aus unserem integrierten Bioerbe aufgreifen und neu miteinander in emp-Findende Beziehung setzen. Genau das tun wir an diesem Abend in einem Spiel der zueinander bezogenen Essenzen von Herz, Tentakeln, Boden und Raum.

17. April 2019 - Interpretationen: Augen, Faltung und Spiralbewegung

Das Unserer über die Augen induzierten, vorrangigen nach vorn und außen Gerichtetheit geben wir in dieser Klasse ein Gegengewicht, in dem wir einerseits unser Bewusstsein in die Tiefen des Augapfels und des Augennervs tropfen lassen und andererseits unser Bewusstsein in den Steiß senden, um dann in dieser Augensteißverbindung einer komplexen, spielerischen Vielfalt an Faltungs-, Entfaltungs- und Spiralpotenzen nachgehen zu können. 
Klärt und weitet das Sehen, entschärft damit verbundene Interpretationen.


27. März 2019 - Gelenke: Freiheit & Beschränkung // Flexibilität & Stabilität


Der Abend widmet sich einem Continuumansatz zur Gelenkpflege sowie der Möglichkeit die Spannungsfelder zwischen Freiheit & Beschränkung und Flexibilität & Stabilität zu erforschen, da diese über unsere Gelenke körperlich erfahrbar werden. 

Wir stimulieren Gelenkregionen durch Mikrobewegungen und Töne und regen so selbstregulative Prozesse an, die z. Bsp. an Reaktionen im Nervensystem, im Flüssigkeitssystem, in der Atmung und der Gemütslage erkennbar werden können. 

Da wir uns auf unserer „Knochenebene“ (der dichtesten körperlichen Ebene) aufhalten, können wir ebenfalls erforschen, welche Emotionalitäten durch Knochenbewusstsein unterstützt werden und wie das wiederum die Bewegungsatmosphäre und Bewegungslust im ganzen Körpererleben beeinflussen kann.

27. Februar 2019 – Fasziale Bewegung & Vernetztes Spüren / Zustand und Wahrnehmung erweiternd beeinflussen

Das Spüren des eigenen Körpers beeinflusst in direkter Weise unser Befinden. Es orientiert das meist so dominante Denken hin zum eigentlichen, unmittelbaren Kontext und nimmt emotionalen Ausschlägen Weite und Gewicht. 

Das Spannungsnetzwerk der Faszien umhüllt und durchdringt den ganzen Körper und ist sensorisch innerviert. Da es alle Richtungen umfasst, ermöglicht es uns gleichzeitig in verschiedene Richtungen und Regionen zu spüren. Diese Gleichzeitigkeit kann sowohl im Detail verfeinert als in der Gesamtheit vergrößert werden. Sie beeinflusst wie und was wir wahrnehmen - nicht nur im spürenden sondern auch im emotionalen, kognitiven, weltbezogenen und sozialen Sinn. 


30. Januar 2019 – Immun-Support + Wertschätzung

Dieser Abend hat den Schwerpunkt, die Zirkulation des Lymphsystems zu unterstützen sowie persönliche Themenregionen im eigenen Leib aufzuspüren, mit ihnen zu arbeiten und in diesem Selbstkontakt ein Klima der Wertschätzung zu induzieren. Dann daraus resultierend, feinsinnig Raum für spontane, selbstregulative Bewegungsimpulse zu erlauben, die entweder die eigenen Schutzkräfte stärken oder von diesen initiiert werden können.

Seminarleiter*innen

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Kai Ehrhardt

ehrhardt@somatische-akademie.de 
www.kaiehrhardt.com

Gründer der Somatischen Akademie Berlin, Atemtherapeut nach Prof. Ilse Middendorf, Continuum Lehrer und Heilpraktiker (Psychotherapie).
"Ich hatte die Ehre und das Privileg bei den beiden Gründerinnen Ilse Middendorf und Emilie Conrad zu lernen und freue mich diese Arbeit weitergeben zu dürfen." Seit 2012 entwickelt Kai an der Somatischen Akademie sowohl professionelle Aus- und Fortbildungen sowie Programme, die sich der regelmäßigen Anwendung der Somatik im Alltag widmen. Seit 2015 ist er Mitkurator des Festivals Body IQ. Seit 2003 entwickelte er den Methodenansatz "Authentic Eros", welcher als somatische Anwendung Körperarbeit, Partnerschaftskommunikation und gruppendynamische Prozesse im Bereich Sexualität und Persönlichkeitsentwicklung integriert. Er ist Mitglied der Berufsverbände AtemContinuum und ISMETA

Kosten

3-st. Kurs: 30 €
Ermäßigt: 25 €

Zahlung direkt vor Ort

Kontakt/ Anmeldung: Kai Ehrhardt

Anmeldeinformationen

Zeiten
18:00-21:30
Veranstaltungsort
Berlin
SAB Studio 1
Paul-Lincke-Ufer 30
Berlin
Preise
  • Sozialpreis: 25.00 EUR
  • Full Price: 30.00 EUR
Zahlung Bezahlung vor Ort

Lehrer

Kai Ehrhardt

Daten & Kosten

KursspracheEN + DE
Kurskosten
  • Sozialpreis 25.00 EUR
  • Full Price 30.00 EUR
ZahlungBezahlung vor Ort
VeranstaltungsortBerlin
SAB Studio 1
Paul-Lincke-Ufer 30
Berlin