Continuum Intensivkurs



Continuum Intensivkurs 
mit Kai Ehrhardt
Mittwochs 18:30 – 21:30 (einmal im Monat)
Studio1 


Die Stärke von Continuum liegt in seiner radikalen Entschleunigung. Es revolutioniert unser körperliches (Er-)Leben – wir SIND Bewegung! Mit der Aufmerksamkeit auf organische, flüssige Bewegungsabläufe wird der ganze Organismus zu innerer Kommunikation und Resonanz angeregt. Tiefes Spüren aktiviert zelluläres Körperwissen.


Eine typische Continuumstunde nutzt Atem, Tonvibration, -minimale und vernetzende Bewegungen in den verschiedensten Winkeln zur Schwerkraft. Durch Verlangsamung finden wir unseren inneren Rhythmus und entdecken Empfindungen und Gefühle, die unter der Alltagswahrnehmung liegen. 


Bedeutung hat Continuum in der Selbstregulation (Gesundheit/Stress/Immunsystem), Selbstwahrnehmung (allgemeines, erhebendes Lebensgefühl/Persönlichkeitsentwicklung/Beziehungen), kreativem Ausdruck (dem Eigenen vertrauen/Authentizität).


22. Mai - Inte(r)gration von Herz, Tentakeln, Boden und Raum

So wie wir digitale Bilder in Pixel auflösen und wieder neu zusammensetzen können, so kann Continuum auf poetische und spürend, transrationale Weise Themen und Bilder aus unserem integrierten Bioerbe aufgreifen und neu miteinander in emp-Findende Beziehung setzen. Genau das tun wir an diesem Abend in einem Spiel der zueinander bezogenen Essenzen von Herz, Tentakeln, Boden und Raum.

17. April - Interpretationen: Augen, Faltung und Spiralbewegung

Das Unserer über die Augen induzierten, vorrangigen nach vorn und außen Gerichtetheit geben wir in dieser Klasse ein Gegengewicht, in dem wir einerseits unser Bewusstsein in die Tiefen des Augapfels und des Augennervs tropfen lassen und andererseits unser Bewusstsein in den Steiß senden, um dann in dieser Augensteißverbindung einer komplexen, spielerischen Vielfalt an Faltungs-, Entfaltungs- und Spiralpotenzen nachgehen zu können.
Klärt und weitet das Sehen, entschärft damit verbundene Interpretationen.


27. März 2019 - Gelenke: Freiheit & Beschränkung // Flexibilität & Stabilität


Der Abend widmet sich einem Continuumansatz zur Gelenkpflege sowie der Möglichkeit die Spannungsfelder zwischen Freiheit & Beschränkung und Flexibilität & Stabilität zu erforschen, da diese über unsere Gelenke körperlich erfahrbar werden.

Wir stimulieren Gelenkregionen durch Mikrobewegungen und Töne und regen so selbstregulative Prozesse an, die z. Bsp. an Reaktionen im Nervensystem, im Flüssigkeitssystem, in der Atmung und der Gemütslage erkennbar werden können.

Da wir uns auf unserer „Knochenebene“ (der dichtesten körperlichen Ebene) aufhalten, können wir ebenfalls erforschen, welche Emotionalitäten durch Knochenbewusstsein unterstützt werden und wie das wiederum die Bewegungsatmosphäre und Bewegungslust im ganzen Körpererleben beeinflussen kann.

27. Februar 2019 – Fasziale Bewegung & Vernetztes Spüren / Zustand und Wahrnehmung erweiternd beeinflussen

Das Spüren des eigenen Körpers beeinflusst in direkter Weise unser Befinden. Es orientiert das meist so dominante Denken hin zum eigentlichen, unmittelbaren Kontext und nimmt emotionalen Ausschlägen Weite und Gewicht.

Das Spannungsnetzwerk der Faszien umhüllt und durchdringt den ganzen Körper und ist sensorisch innerviert. Da es alle Richtungen umfasst, ermöglicht es uns gleichzeitig in verschiedene Richtungen und Regionen zu spüren. Diese Gleichzeitigkeit kann sowohl im Detail verfeinert als in der Gesamtheit vergrößert werden. Sie beeinflusst wie und was wir wahrnehmen - nicht nur im spürenden sondern auch im emotionalen, kognitiven, weltbezogenen und sozialen Sinn.


30. Januar 2019
– Immun-Support + Wertschätzung

Dieser Abend hat den Schwerpunkt, die Zirkulation des Lymphsystems zu unterstützen sowie persönliche Themenregionen im eigenen Leib aufzuspüren, mit ihnen zu arbeiten und in diesem Selbstkontakt ein Klima der Wertschätzung zu induzieren. Dann daraus resultierend, feinsinnig Raum für spontane, selbstregulative Bewegungsimpulse zu erlauben, die entweder die eigenen Schutzkräfte stärken oder von diesen initiiert werden können.


19. Dezember 2018
– Die Entfaltung des Raums – Bedeutung für die eigene Entwicklung


Wenn wir den Fokus auf Bewegungen legen, die innerhalb von anderen Bewegungen möglich sind, ändert sich unsere Raum- und damit unsere Selbstwahrnehmung auf fundamentale Art und Weise. Wir nennen diese - vielleicht erst mal funktionslos scheinenden Bewegungen - innere oder intrinsische Bewegungen. Sie ermöglichen ein sehr tiefes, seelisches Ankommen in unserer leiblichen Substanz. Wir erleben Räume in unserem Körper, die uns vorher vielleicht noch nie bewusst waren. Sie haben in ihrer Essenz mit Entdeckung und einer Art von stiller Kraft zu tun und können zu tiefem Leibgenuss führen.

Von dieser Verankerung aus kann es in die endlose, sich faltende und entfaltende Weite des uns umgebenden Raumes gehen. Raumempfindung ermöglicht den Kontakt mit der Gleichzeitigkeit mehrerer bis aller Richtungen und balanciert somit die Dominanz linearer Dispositionen. Angesichts einer beispielsweise zunehmenden, gesellschaftlichen Polarisierung, kann Raumerfahrung eine direkte integrative Ressource vermitteln.


7. November 2018– Vagusnerv, Herz & Emotion – den eigenen Zustand beeinflussen

Das Spüren des Körpers kann schnell und effektiv unseren Zustand ändern und somit auch unsere Emotionen beeinflussen. Das liegt daran, dass Leiberfahrung uns ans Hier und Jetzt anbindet. Ängste beruhigen sich, Aggressionen relativieren sich, Gehaltenes entspannt sich, die Identifikation mit unseren Gefühlen relativiert sich.

Wir trainieren unsere Fähigkeit, unseren Zustand zu beeinflussen - auch im Alltag. Dabei nehmen wir konkreten Bezug zum Vagusnerv und zum Herz als Raum- und Resonanzerfahrung. Vielbesagte Herzqualitäten wie Mitgefühl, Akzeptanz oder Liebe können dadurch an die Oberfläche dringen.


18. Oktober 2018
– Bezogenheiten – Die Lust & Leidenschaft des Lebendigen


An diesem Abend erforschen wir die Resonanzfähigkeit und somit für die Durchlässigkeit des erfahrbaren Leibes - innerhalb seiner scheinbaren Grenzen zur Umwelt. Allein das Wort Kontinuum deutet mehr auf Übergänge als Abgetrenntheiten von Formen und Zuständen hin, zwischen denen es einen ständigen Informationsfluss gibt. Dieser Fluss kann mehr oder weniger ungehindert sein. Im Resonanz- und Bewegungsfeldfeld das wir immer schon sind, können wir uns sowohl erleben als auch Entscheidungen treffen - sowohl eingebettet als auch gestalterisch sein.

Wenn sich Gestalterisches von der Tiefe des Erlebten oder dem gegebenen Kontext beeinflussen lassen darf, sind Freude, Lust und Leidenschaft oft natürliche Begleiterscheinungen, die wiederum die Neugier auf Beziehungen, Bezüge und Bezogenheiten wecken und sich somit gegenseitig verstärken können.


5. September 2018
– Halt in der Veränderlichkeit - Veränderlichkeit im Halt


An diesem Abend erforschen wir die Wechselwirkungen zwischen Halt und Veränderung durch unsere Beziehung zum Boden, zur Schwerkraft und zur gleichzeitigen Ganzkörperlichkeit. Vom Boden und vom Körper ausgehende Impulse aufnehmen und integrieren zu können ist sowohl Grundlage als auch immer wieder neuer Nähr- uns Inspirationsboden jeder fortgeschrittenen Exploration.



Die Termine für 2019:

27. Juni (Junitermin Ausweich im Village)
Juli & august: Pause
25. September - 30. Oktober - 28. November (Novembertermin Ausweich im Village)
Dezember: Pause





Kai Ehrhardt

Gründer der Somatischen Akademie Berlin, Atemtherapeut nach Prof. Ilse Middendorf, Continuum Lehrer und Heilpraktiker (Psychotherapie). 
Seine Leidenschaft gilt der Entdeckung und Kultivierung des bewussten Leibes und dessen Wirkung auf Persönlichkeit, Gesundheit, Kommunikation, Sexualität, Kunst und Kultur. Er entwickelte den Methodenansatz "Authentic Eros", unterrichtet international seit 2002 und arbeitet in Berlin und New York City.  www.kaiehrhardt.com

Kosten 3-st. Kurs: 30 € – Ermäßigt: 25 €
Zahlung direkt am Ort

 

Kontakt / Anmeldung: Kai Ehrhardt