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Informationen zur Bildungsprämie

an der Somatischen Akademie Berlin


Beratung zur Nutzung der Bildungsprämie an der Soamtischen Akademie erhalten Sie bei Janina unter foerderung@somatische-akademie.de



Allgemeine Informationen:

1. Wer kann die Bildungsprämie beantragen?

  • Erwerbstätige in Deutschland, die befugt sind in Deutschland zu arbeiten, durchschnittlich mindestens 15 Stunden in der Woche erwerbstätig sind und deren zu versteuerndes Jahreseinkommen den Betrag von 20.000 Euro (bzw. 40.000 Euro bei gemeinsam Veranlagten) nicht übersteigt.
  • Beschäftigte während der Mutterschutzfrist oder in Elternzeit innerhalb der genannten Einkommensgrenzen.
  • Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer sowie selbständige Personen, die "aufstockende Leistungen" nach dem Sozialgesetzbuch (SGB) II erhalten. Dies trifft dann zu, wenn das Erwerbseinkommen trotz der Mindestarbeitszeit unter den Regelleistungen der Grundsicherung liegt.
  • Kunden müssen zum Zeitpunkt der Gutscheinausgabe das 25. Lebensjahrvollendet haben.
  • Pro Person kann alle zwei Jahre ein Prämiengutschein ausgestellt werden.

Sie haben die Möglichkeit einen Schnellcheck durchzuführen, ob Sie überhaupt für die Bildungsprämie in Frage kommt. Der Schnellcheck ist auch auf der Programmhomepage installiert. http://bildungspraemie.info

2. Was wird mit der Bildungsprämie gefördert?

Mit der Bildungsprämie kann die individuelle berufliche Weiterbildung in Form von Lehrgängen, Kursen oder Seminaren gefördert werden. Die Veranstaltungsgebühren für Weiterbildungsmaßnahmen, die über die Bildungsprämie gefördert werden sollen, dürfen maximal 1.000 Euro betragen.

Eine Weiterbildungsmaßnahme im Sinne des Bundesprogramms "Bildungsprämie" ist jede Maßnahme, die inhaltlich in sich abgeschlossen ist sowie einzeln gebucht und einzeln bezahlt wird. Darüber hinaus muss sie frei zugänglich sein. "Frei zugänglich" ist sie u.a. dann, wenn ihr Besuch nicht die Absolvierung einer vorhergehenden Weiterbildungsmaßnahme beim gleichen Anbieter voraussetzt.

Prämiengutscheine dürfen nicht ausgestellt oder eingesetzt werden für:

  • Weiterbildungen, die der Gesundheitsprävention, der Persönlichkeitsentwicklung, der Erholung, der Unterhaltung, der privaten Haushaltsführung, der sportlichen und künstlerischen Betätigung oder der sonstigen allgemeinen Lebensführung dienen.
  • Weiterbildungen, die der Erfüllung einer regelmäßigen, nachweislichen Fortbildung dienen.
  • Den Erwerb der allgemeinen Fahrerlaubnis für alle in § 6 der Fahrerlaubnis-Verordnung genannten Klassen.
  • Prüfungen als eigenständige, einzeln ausgewiesene Leistung, da sich die Qualitätsanforderungen der Bildungsprämie auf Weiterbildungsmaßnahmen beziehen. Eine Ausnahme gilt für Prüfungen nach § 45 Berufsbildungsgesetz – die sogenannten Externenprüfungen.
  • Verkaufsschulungen, die die Teilnehmer für den Vertrieb eines Produktes im Rahmen eines firmeninternen Vertriebskonzepts vorbereiten („Schneeballsystem“).
    Verkaufsschulungen, die allgemein verwendbare Fertigkeiten, Fähigkeiten und Kenntnisse vermitteln – auch Softwarekenntnisse – und damit den Teilnehmenden ermöglichen, diese bei verschiedenen Unternehmen anzuwenden, bleiben weiterhin förderfähig. Wichtig ist wie bisher, dass die Weiterbildungsmaßnahmen öffentlich angekündigt und frei zugänglich sind und der Anbieter die Qualitätsanforderungen erfüllt.


3. Wie beantrage ich die Bildungsprämie?

Sie vereinbaren mit einer Beratungsstelle. telefonisch einen Beratungstermin.
Zum Termin bringen Sie die notwendigen Unterlagen mit. (siehe Frage 4. Was muss ich für das Beratungsgespräch mitbringen?)

  • Im Beratungsgespräch werden Ihre persönlichen Angaben für die Service- und Programmstelle Bildungsprämie aufgenommen. (siehe „Datenschutzinformation und Einwilligungserklärung“) Ebenso werden das Bildungsziel und der berufliche Kontext vermerkt.
  • Sie unterschreiben die Einwilligungserklärung zur Datenerhebung und -verarbeitung, das Beratungsprotokoll und bestätigen damit die Richtigkeit Ihrer Angaben. Sie erhalten den Prämiengutschein und/oder den Spargutschein.
  • Zum Zeitpunkt des Beratungsgesprächs darf die Maßnahme weder begonnen haben, noch darf die Rechnung ausgestellt und/oder der Eigenanteil bereits bezahlt worden sein.

4. Was muss ich für das Beratungsgespräch mitbringen?

  • Personalausweis oder anderen Lichtbildausweis
  • Einkommenssteuernachweis (nicht älter als 2 Jahre)
  • Falls dieser nicht vorliegt, können Sie auch eines der folgenden Dokumente mitbringen:
    • Eine Gehaltsbescheinigung der letzten drei Monate
    • Arbeitsvertrag mit Angabe des Arbeitsentgelts
    • Bescheinigung des Lohnsteuerhilfevereins oder
    • Erklärung einer Steuerberaterin oder eines Steuerberaters über das voraussichtlich zu erzielende zu versteuernde Einkommen im laufenden Kalenderjahr
    • elektronischer Lohnsteuernachweis des letzten Kalenderjahres oder eine aktuell gültige Bescheinigung einer Behörde, aus der das zu versteuernde Einkommen hervorgeht (z. B. Wohngeldbescheid).
  • Nachweis über Ihre Erwerbstätigkeit, z. B. Gehaltsbescheinigung, Arbeitsvertrag, Steuerbescheinigung, Jahresabschluss, Kammermitgliedschaft, Krankenkassenbescheinigung, Gewerbeschein, Mitgliedsbeiträge für Standesvertretung bzw. berufsständische Körperschaft.
  • Für alle Nicht-EU-Bürger: Nachweis über die Befugnis, in Deutschland zu arbeiten (Freizügigkeitsbescheinigung; Arbeitsgenehmigung EU; Aufenthaltstitel, der die Ausübung einer Erwerbstätigkeit erlaubt)


Drucken Sie sich zur Erinnerung die Checkliste für das Beratungsgespräch aus, damit Sie alle notwendigen Unterlagen mitbringen.
Checkliste: Was muss ich für das Beratungsgespräch mitbringen (PDF)


5. Wie löse ich einen Prämiengutschein ein?

  • Sie wählen einen Bildungsanbieter, der eine Weiterbildung durchführt, die dem Weiterbildungsziel auf dem Prämiengutschein entspricht.
  • Sie melden sich zu der Weiterbildung an und übergeben dem Bildungsanbieter den Prämiengutschein im Original.
  • Der Bildungsanbieter prüft, ob er den Prämiengutschein für diesen Kurs annimmt, und errechnet den Anteil, den Sie zahlen müssen. Diesen stellt er Ihnen in Rechnung. Sie bezahlen den Eigenanteil und beginnen die Weiterbildung innerhalb der sechsmonatigen Gültigkeit des Prämiengutscheines.

6. Wie löse ich einen Spargutschein ein?

  • Klären Sie mit Ihrem Finanzinstitut vor dem Beratungsgespräch, ob es vertraglich möglich ist, das Ansparguthaben vorzeitig zu entnehmen.
  • Sie sind zum Zeitpunkt des Beratungsgespräches mit der Beratungsstelle erwerbstätig und das von Ihnen genannte Weiterbildungsziel passt in Ihren beruflichen Kontext.
  • Mit dem Spargutschein wenden Sie sich an den Bildungsanbieter, bei dem Sie die Weiterbildung machen möchten. Sie lassen ihn die zweite Seite des Spargutscheins ausfüllen.
  • Sie gehen zu Ihrem Finanzinstitut und legen den Spargutschein vor. Dieser gilt als Nachweis, dass die vorzeitige Verwendung im Rahmen der Bildungsprämie erfolgen soll.
  • Das Finanzinstitut informiert Sie über den weiteren Ablauf.

Das vorzeitig entnommene Guthaben muss innerhalb von drei Monaten nach Erhalt des Spargutscheins für Weiterbildungszwecke verwendet werden.


7. Weitere Beratungsstellen in Berlin
 

LernLaden Pankow
Stargarder Str. 67, 10437 Berlin, Tel.: 030 5367999-75 8:30-13:30 am Donnerstag

kontinuum e.V.
Ziegelstr. 30, 10117 Berlin, Tel.: 030/28598382

Jobassistenz Spandau
Brunsbütteler Damm 75, 13581 Berlin, Tel.: 030 5367999-75

Jobassistenz Friedrichshain-Kreuzberg
Rudi-Dutschke-Straße 5, 10969 Berlin, Tel.: 030 5367999-75

Frauenzentrum Marie e.V.
Flämingstraße 122, 12689 Berlin, Tel.: 030/97891001

Inpäd e.V.
Manfred-von-Richthofen-Str. 2, 12101 Berlin, Tel.: 030/689772


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25. 09. 2017 Kategorie: Deutsch Erstellt von: kai