Roy Hart Stimmarbeit

Entstehung:
Die heute so genannte „Roy Hart Stimmarbeit“ nahm ihren Anfang in den 30er Jahren des letzten Jahrhunderts in Deutschland, begonnen von Alfred Wolfsohn (gest. 1953 in London), einem gebürtigen Berliner jüdischer Abstammung. Nach seinem Tod führte sein langjähriger Schüler Roy Hart (gest. 1975) und später dessen Theaterkompanie, das „Roy Hart Theatre“ die Entwicklung dieser Stimmarbeit fort. Heute ist das grösste Zentrum der Roy Hart Stimmarbeit, das „Centre Artistique International Roy Hart“ in Frankreich, Malérargues, ein Ort für Stimmworkshops und performative Künste.


Methode:
„Die Stimme ist der Muskel der Seele.“ In der "Roy-Hart-Arbeit" erforschen wir die Stimme in all ihren Ausdrucksmöglichkeiten und Klangfarben unabhängig von ästhetischen Normen. Wir untersuchen den Zusammenhang von Stimme und Körper sowie Stimme und Bewusstsein und verlassen die ausgetretenen Pfade dessen, wie wir unsere Stimme kennen und zu benutzen gewohnt sind.

Praxis:
Gesangstunde in bequemer, bewegungsfreundlicher Kleidung, die teilweise am Klavier aber auch frei im Raum stattfinden kann. Der Arbeitsprozess orientiert sich am Fokus und Interesse des Schülers. Es geht um das Erforschen von Stimmfarben, Ausdruck, Verbindung zum Körper und zu inneren Bildern.


Wirkung:
Verbesserung der Stimmverbindung und des Stimmklangs, Sensibilisierung des Hörens, Verfeinerung des Körpergefühls und der Wahrnehmung. Erweiterung der gesanglichen Möglichkeiten.

 

Mehr Information:
www.roy-hart-theatre.com

 

Mit der Akademie arbeitende Praktiker_innen der Methode: >> Walli Höfinger